Post vom Finanzamt

Am Wochenende öffnete ich nichtsahnend meinen Briefkasten und hatte Post vom Finanzamt. Nachdem ich in diesem Jahr unsere Einkommenssteuererklärung für das vergangene Jahr schon Mitte Februar abgegeben hatte, konnte es sich doch nur um den Einkommensteuerbescheid handeln. Freude, Freude, denn schließlich hatte mein Steuerprogramm eine Steuerrückzahlung von fast 2.000 EUR ermittelt.

Doch leider war es mal wieder ein klassischer Fall von „denkste Kollege“. Im Umschlag befand sich eine Mahnung! Wir hatten doch glatt vergessen unsere Einkommensteuervorauszahlung für das 1. Quartal 2014 zu leisten. Diese für einen Arbeitnehmer (aus meiner Sicht doch eher unüblichen sowie) unschönen Sache hat uns das Finanzamt seit 2012 auferlegt. Ursache hierfür ist, dass unsere Steuerersparnis zum überwiegenden Teil aus der Anrechnung der Kinderfreibeträge in Höhe von 14.016 EUR auf das steuerpflichtige Einkommen stammt. Die Anrechnung der Kinderfreibeträge wird jedoch erst wirksam, wenn sich dies bei der Ermittlung des zu versteuernden Einkommens durch das Finanzamt als günstiger für den Steuerpflichtigen erweist als das (bereits bezogene) Kindergeld.

Naja vergessen hatten wir sie natürlich nicht wirklich. War halt ein kleiner Test Ballon und siehe da das Mahnwesen unseres zuständigen Finanzamtes funktioniert tatsächlich :-)

Nach Ostern werde ich mal beim Finanzamt anrufen und mich erkundigen, ob denn meine Steuererklärung angekommen ist und wie der Bearbeitungsstand ist. Schauen wie mal …

Wie haltet ihr bzw. euer zuständiges Finanzamt es mit der Einkommensteuervorauszahlung?

Foto: © Thorben Wengert / pixelio.de

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