Passives Einkommen

Finanzielle Freiheit – Passives Einkommen macht es möglich. So lautet der Titel meines Blogs. Was man darunter versteht und woraus ich mein passives Einkommen beziehe, könnt ihr im folgenden Blogeintrag lesen.

Begriffsdefinition:

„Ich arbeite nicht für Geld – mein Geld arbeitet für mich“ schreibt Autor Robert T. Kiyosaki in seinem Buch „Rich Dad Poor Dad”. Mit anderen Worten leben „reiche Leute“ von den Erträgen aus ihrem (sicherlich aktiv gemanagten) Wertpapierportfolio und haben eben keinen klassischen (Angestellten)job.

Passives Einkommen zeichnet sich also dadurch aus, dass man dafür nicht (mehr) aktiv arbeiten muss. Von der reichen Erbschaft jedoch mal abgehen ist passives Einkommen zu Beginn immer mit (einer Menge) Arbeit verbunden. Denkt nur an den Musiker, der von seinen Songverkäufen leben möchte. Dieser muss zunächst komponieren, texten, den Song aufzeichnen und ihn anschließend vermarkten … (was aber auch sehr erfolgreich sein kann – denkt nur an den berühmten „Last Christmas Song“ … hier klingelt alle Jahre wieder die Kasse)

Wie ihr seht gibt es unterschiedliche Arten von Passivem Einkommen. Ich unterscheide zwischen passivem Einkommen aus materiellen Vermögensgegenständen (z.B. Wertpapiere) und immateriellen Vermögensgegenständen (z.B. Patente).

Passives Einkommen aus materiellen Vermögensgegenständen

Hierunter fallen alle Einkünfte, die aus sogenanntem Geldvermögen generiert werden. Dieses Vermögen hat man sich in der Regel durch den „Verkauf“ seiner Arbeitskraft am Markt selbst geschaffen, ererbt oder im Lotto gewonnen. Typische Beispiele hierfür sind:

  • Zins- und Dividendeneinnahmen
  • realisierte Gewinne aus Kursschwankungen
  • Miet- und Pachteinnahmen
  • Rentenzahlungen (sowohl aus der staatlichen als auch aus der privaten Rentenversicherung)

Vorteile:

  • Zins- und Dividendeneinnahmen sowie realisierte Gewinne aus Kursschwankungen unterliegen nur der Kapitalertragsteuer von zur Zeit 25 Prozent
  • Gewinne aus Immobilienverkäufen sind nach Ablauf der Spekulationsfrist von 10 Jahren komplett steuerfrei
  • Persönlicher Zeitaufwand bei Auswahl geeigneter Anlageinstrumente (ETF, Versicherung) bzw. bei Outsourcing ist gering
  • Auch für Menschen ohne Spezialkenntnisse und mit weniger Kreativität geeignet

Nachteile:

  • Der Vermögensaufbau erfolgt in aller Regel aus bereits versteuertem Vermögen. Je nach persönlicher Steuerbelastung verbleiben von jedem erarbeiteten Euro nur zwischen 55 und 80 Cent zum Vermögensaufbau.
  • Um ein Vermögen mit entsprechenden passiven Einnahmen aufzubauen braucht es (viel) Zeit und eine entsprechend (hohe) Rendite

Passives Einkommen aus immateriellen Vermögensgegenständen

Hierunter fallen alle Einkünfte die aus kreativen Tätigkeiten / Ideen generiert werden. Die Arbeitskraft wird hierbei direkt in die Idee bzw. in das Projekt investiert. Typische Beispiele hierfür sind:

  • Lizenzeinnahmen aus der Vermarktung von Patenten (einschließlich Software)
  • Tantiemen aus dem Verkauf von Büchern, Musik und (Stock)fotos

Vorteile:

  • Ist die Idee / das Projekt erstmal in der Vermarktung generiert sich hieraus ohne „weiteres Zutun“ ein (monatliches) Einkommen
  • Häufig braucht es zur Vermarktung der Idee / des Projektes kein großes Vermögen

Nachteile:

  • Hoher Zeit bzw. Arbeitsaufwand bis zur „Vermarktung“
  • Einkünfte unterliegen dem persönlichen Steuersatz
  • Idee / Kreativität / Spezialkenntnisse notwendig

Fazit

Es gibt unterschiedliche Arten von passiven Einkommen mit entsprechenden Vor- und Nachteilen. In meinen Augen gibt es hier kein richtig oder falsch. Vielmehr kommt es auf die persönlichen Lebensumstände an. Ferner spielt es eine Rolle, welcher Typ man ist. Ist man eher der „Investor“ oder doch der „Kreative“. Aber Achtung wer täglich mehrere Stunden damit verbringt sein passives Einkommen zu managen (z.B. als Daytrader) arbeitet wieder aktiv für seinen Lebensunterhalt … also nicht übertreiben 😉

Persönlich setze ich nahezu ausschließlich auf Passives Einkommen aus materiellen Vermögensgegenständen – sprich auf mein Anleihendepot. Darüber hinaus bin ich dabei, mir ein kleines Stock-Foto Portfolio bei unterschiedlichen Agenturen aufzubauen. Hierüber werde ich zu gegebener Zeit einen Blogbeitrag schreiben …

Welcher Passive Einkommenstyp seid ihr? Freue mich über Feedback!

Foto: © Lilo Kapp / pixelio.de

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6 Comments

  1. André 12. Juni 2014
    • Geldsack Geldsack 13. Juni 2014
  2. Björn 9. Oktober 2014
    • Geldsack Geldsack 10. Oktober 2014
  3. Jan 27. März 2015
    • Geldsack Geldsack 27. März 2015

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