Cashflow im Kalenderjahr

Als zukünftiger exArbeitnehmer bin ich auf regelmäßige passive Einkünfte angewiesen. Der Hauptteil dieser Einkünfte kommt aus meinem Anleihendepot. Grund genug einmal die Verteilung des Cashflow übers Kalenderjahr näher zu betrachten.

Von den 25 Anleihen, die ich derzeit im Depot habe, sind 4 Quartal-, 3 Halbjahrs-, und 18 Jährliche-Zahler. Mehr als die Hälfte der jährlichen Zinszahlungen (53 Prozent) entfallen auf das 2. Quartal. Auf das 3. Quartal entfallen immerhin noch 23 Prozent der jährlichen Zinszahlungen an. Die übrigen Quartale landen mit 15 und 9 Prozent auf den „hinteren“ Plätzen.

Bei einer monatlichen Betrachtung belegen die Monate Juni (39 Prozent), September (17 Prozent) und April (11 Prozent) die ersten drei Plätze. Mit der Rückzahlung der Eurohypo (2014) und LBBW (2015) Genussscheine wird sich der Juni-Peak im nächsten Jahr jedoch etwas reduzieren.

Cashflow

Konkreten Handlungs- bzw. Depotumschichtungsbedarf sehe ich nicht. Der Zeitpunkt der Zinszahlung im Kalenderjahr ist für mich (zurzeit) kein Entscheidungskriterium zum Kauf einer Anleihe. Sollte man den (theoretischen) Luxus zweier bis auf den Zahlungszeitpunkt gleichwertiger Anlagealternativen haben, so wird man sich natürlich für diejenige Anleihe entscheiden, die besser in den Jahreszahlungsstrom passt.

Daher parke ich meine aktuell nicht benötigten liquiden Mittel in einer Kombination aus Tages- und Festgeldkonten. Hierzu nutze ich die unkomplizierte Lösung der Rabobank. Unter einer Kundennummer habe ich hier ein Tages-, Monats- und Dreimonatsgeldkonto eingerichtet. Bis Anfang 2018 werde ich hier die liquiden Mittel eines Jahres ansparen. Die Verteilung habe ich wie folgt geplant 25 Prozent Tagesgeld, 25 Prozent Monatsgeld und 50 Prozent Dreimonatsgeld.

Wie sieht die Struktur Eurer Zahlungsströme im Kalenderjahr aus?

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