Buchvorstellung „Nine-to-five muss nicht sein …“

Urlaubszeit ist Lesezeit – zumindest bei mir. Nachdem ich meinen Kindl wieder aufgeladen hatte konnte ich mich in aller Ruhe dem neuen Buch von Christopher Klein mit dem vielsagenden Titel „Nine-to-five muss nicht sein! Eine unfehlbare Anleitung zu finanzieller Freiheit und sicherem Vermögensaufbau durch passives Einkommen (*)“ widmen. Vom Autorenteam Christopher Klein und Jens Helbig habe ich bereits beiden Hamsterradbücher gelesen. Von daher war ich auf das neue Buch -insbesondere auf die unfehlbare Anleitung- echt gespannt. Daher Vorhang auf für die Buchvorstellung!

Kurzüberblick

Wie der Titel schon vermuten lässt geht, es auf den mehr als 200 Seiten dieses Buches einzig und allein um das Thema „Passives Einkommen“. Naja nicht ganz 😉 Auf den ersten rund 30 Seiten stellt Christopher noch einmal die Grundidee der Finanziellen Freiheit dar und geht dabei auf wichtige Grundprinzipien (lebe nicht über Deine Verhältnisse, Einkommen steigern und Ausgaben senken etc.) ein.

Natürlich darf auch eine entsprechende Definition des Begriffs Passives Einkommen verbunden mit der Darstellung der entscheidenden Vorteilen (Automatisier- und Skalierbarkeit) gegenüber den Einkünften aus „aktiver Arbeit“ nicht fehlen. Aber dann geht es endlich los 😉 Im Buch wird grundsätzlich zischen Passiven Einkommen aus Online- und Offline Quellen unterschieden.

Passives Online Einkommen

In diesem Bereich erfährt der Leser „alles“ über die diversen Möglichkeiten um Online (passives) Geld zu verdienen. Nachdem (ihr ahnt es schon 😉 ) die grundlegenden Begriffe und Theorien wie Konversionrate, Besucherzahlen etc. geklärt sind, werden konkret Verdienstmöglichkeiten aufgezeigt. Im Einzelnen werden folgenden Themen behandelt:

  • Blog bzw. (Nischen-)Webseite
  • E-Mail Marketing
  • Affiliate Marketing

Zu diesen 3 Modellen beschreibt der Autor mehr oder weniger Ausführlich welche Möglichkeiten für ein passives Einkommen bestehen und wie man es angehen kann. An der einen oder anderen Stelle lässt der Autor persönliche Erfahrungen und Tipps einfließen.

Im Kapital „weitere Modelle“ wird darüber hinaus auf die Themen „Youtube“, „eigene digitale Produkte“ und „Dropshipping“ eingegangen. Schade finde ich, dass das Thema eigene digitale Produkte nur auf 2 Seiten behandelt wird. Von einem erfolgreichen „Selfpublisher“ wie Christopher hätte ich mir an der Steller mehr und konkretere Tipps zum Thema „Selfpublishing“ von Büchern erhofft. Naja das hierzu gemeinsam mit Co-Autor Jens geschriebene Buch muss sich ja auch verkaufen 😉 …

Beim Thema Dropshipping bin ich inhaltlich nicht ganz bei Christopher, da er das Thema Dropshipping und den Verkauf von eigenen Produkten (z.B. via Amazon) zu sehr vermischt. Dropshipping ist Neudeutsch für Streckengeschäft.  D.h. der Händler (also ihr) verkauft (via Internet) Ware die sich nicht in seinem Besitzt befindet an seine Kunden. Lagerung und Versand der Ware erfolgt durch einen Dritten (Großhändler, Hersteller, fremder WebShop, etc.).

Somit braucht der Händler (also ihr) bei diesem Geschäftsmodell gerade keinen „eigenen Lagerplatz“. Ferner ist der Kapitalbedarf in aller Regel auch sehr gering, da das Produkt erst dann beim Hersteller etc. gekauft wird, wenn eine Kundenbestellung (die idealerweise bereits per Paypal etc. bezahlt wurde) bei Händler eingegangen ist.

Ausreichend Kapital und Lagerplatz braucht es nur, wenn man in Asien auf eigene Kosten Produkte herstellen lässt, um diese in Deutschland an den Kunden zu bringen. Neudeutsch heißt das Ganze dann „Private Label“. Wenn man das Geschäft nicht aus der heimischen Garage betreiben möchte kommen Logistiklösungen wie Amazon FBA ins Spiel. Denn gegen Gebühr übernimmt Amazon, Lagerung, Versand und Retourengeschäft.

Passives Offline Einkommen

In diesem Bereich erfährt der Leser „alles“ über die diversen Möglichkeiten um Offline -also in der realen Welt- (passives) Geld zu verdienen.
In erster Linie geht es hierbei um das Investieren. Auch hier werden für den Leser die grundlegenden Begriffe und Theorien wie Sparrate, Zinseszins, Risiko etc. ausführlich erläutert. Auf den folgenden Seiten stellt Christopher die „besten Investments für passive Einkommensströme“ vor. Konkret werden folgende Themen behandelt:

  • Tagegeld, Sparbuch und Festgeld
  • (Dividenden-)Aktien
  • Indexfonds (Aktien und Anleihen ETFs)
  • meine geliebten Anleihen
  • Crowdinvesting
  • P2P Kredite

Im letzten großen Abschnitt des Buches geht es um Passives Einkommen aus „Vermietung und Verpachtung“. Am interessantesten fand ich hierbei das Thema Vermietung von Gebrauchsgegenständen. Mittlerweile tummeln sich im Internet eine Reihe von Portalen, über die man seine Heckenschere, seinen Rasenmäher etc. an seine Mitmenschen vermieten kann. Natürlich gibt es auch Plattformen, auf denen man sein Auto vermieten kann. Last but not Least kommt auch das geliebte Betongold zu seinem Recht. Der geneigte Leser erhält hier Informationen und Tipps zu den weniger kapitalintensiven Bereich wie

  • Zimmervermietung (z.B. via AirBnB),
  • Immobilienaktien (REITS) und
  • Immobilien Crowdfunding.

Fazit

Das neue Buch von Christopher ist meines Erachtens ein guter Einstieg in das Thema „Finanzielle Freiheit“ und „passives Einkommen“. Ich würde es daher vor allem „Neueinsteigern“ empfehlen. Der Leser erhält neben den grundlegen Begriffsklärungen einen breiten Überblick über die diversen Möglichkeiten sich eigene passive Einkommensquellen aufzubauen. „Fortgeschrittenen Lesern“ dürfet das Buch an der einen oder anderen Stelle nicht tiefgründig genug sein. Wer sich intensiv mit einem der im Buch genannten Möglichkeiten beschäftigen möchte, sollte sich daher (ergänzend) mit entsprechender weiterführender Literatur (Bücher, Blogs, etc.) versorgen.

© 2017, Anton @ finanzielle-freiheit-passives-einkommen.eu All rights reserved.

Werbung

4 Comments

  1. Finanzmixerin 23. August 2017
    • Geldsack Geldsack 11. September 2017
  2. Marielle 26. August 2017
    • Geldsack Geldsack 11. September 2017

Leave a Reply