Blogparade – Skurrile Gelderlebnisse

Blogparade – Klappe die Fünfte. Diesmal hat Christina Kanese von Kanese Coaching zum Thema „Mein skurrilstes Erlebnis beim Geld und was ich daraus gelernt habe“ zur Blogparade aufgerufen.

Meine skurrilen Gelderlebnisse

In wie weit diese Gelderlebnisse aus nun bald 40 Lebensjahren wirklich skurril sind mag der geneigte Leser entscheiden. Für mich waren sie vor allem eins – lehrreich!

  • Von „Kindesbeinen“ an habe ich ein Teil meines (Taschen)geldes gespart. Hierzu diente das gute alte Postsparbuch (was glaube ich noch bei meinen Eltern in der Schublade liegt). Einmal im Jahr ging es immer nur zum Zinsen abholen zur Post. Dazu wurde das Postsparbuch in einen riesigen Nadeldrucker gepackt und die Zinsen fürs vergangene Jahr „reingehämmert“. Mein Geld hatte sich einfach so, ganz ohne mein Zutun vermehrt – für mich als Kind einfach nur skurril. Mit der Zeit habe ich dann das Geheimnis dahinter entdeck: Zins- und Zinseszins 😉
  • Zum Jahreswechsel 1999 / 2000 war der Neue Markt nahezu an seinem höchsten Punkt. In der Uni sprachen wir mehr über das Thema Börse als über Vorlesung etc. Manch einer prahlte damit, bei welchen Börsengängen er wieviel Aktien zu geteilt bekommen hat und wieviel Monate BAföG er schon an der Börse verdient hat. Im März / April 2000 kam der große Knall. Das Skurrile daran ist – eben war man noch reich und (gefühlt) nicht aufs BAföG angewiesen und im nächsten Moment (beim Blick auf den Depotauszug) „dankbar“ dafür BAföG Empfänger zu sein. Getreu dem Motto „wie gewonnen so zerronnen“ habe ich dieses erste Kapitel meines Börsenlebens abgehakt und mir geschworen künftig ein besseres Risikomanagement (Diversifikation, Gewinne mitnehmen, etc.) an den Tag zu legen.
  • Vor dem Supermarkt meines Vertrauens verkauft regelmäßig ein älterer Mann seine Straßenzeitung. Alle 14 Tage „schenke“ ich ihm meinen Pfand-Euro aus dem Einkaufswagen. Mir tut dieser Euro nicht weh und für ihn ist es wieder ein Euro mehr zur Sicherung seines Lebensunterhalts. Skurril hieran finde ich, wie subjektiv der Wert des Geldes wahrgenommen wird. Ferner sollte jeder von uns, dem es „besser“ geht auch mal an die anderen denken und etwas von seinem „Reichtum“ abgeben.

Das prägendste Gelderlebnis war sicherlich der „Zinshammer“ im Postsparbuch. Nicht zuletzt dadurch habe ich es bisher immer geschafft, einen guten Teil meiner Einkünfte zu sparen um einmal davon leben zu können …

Hattet Ihr ähnlich (skurrile) Erlebnisse mit Geld?

© 2015, Anton @ finanzielle-freiheit-passives-einkommen.eu  All rights reserved.

Foto: © S. Hofschlaeger / pixelio.de

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4 Comments

  1. Mario 1. August 2015
    • Geldsack Geldsack 1. August 2015
  2. Marco 16. August 2015
    • Geldsack Geldsack 25. August 2015

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