Blogparade: Passives Einkommen: Meine besten Tipps

Martin Grünstäudl hat zur Blogparade  unter dem Motto: „Passives Einkommen: Meine besten Tipps“ aufgerufen. Hey genau mein Thema, zumal ich erst letzte Woche einen eigenen „Grundlagenartikel“ zum passiven Einkommen geschrieben habe.

Mein passives Einkommen besteht nahezu ausschließlich aus Zins- bzw. Dividendenzahlungen. In meinem “Passiven Einkommens Depot” befinden sich derzeit rund 90 Prozent Anleihen einzelner Schuldner. Die übrigen 10 Prozent sind nahezu gleich auf Anleihen- und Dividenden ETFs bzw. Tagesgeld verteilt. Schwerpunkt bei den Anleihen sind (nachrangige) Banken- und Versicherungsanleihen.

Vorteile eines Anleihen-Portfolios sind die fest kalkulierbaren Zahlungsströme aus Zinsen und Rückzahlung. Wie bei allen Wertpapierinvestitionen sind die vorhandenen Risiken entsprechend zu berücksichtigen. In erster Linie gilt es auf eine entsprechende Diversifikation zu achten – sprich nicht alle Eier in einen Korb legen. Denn das größte Risiko besteht in der Pleite eines oder gar mehrerer Schuldner. In solchen Fällen sind große Teile des investierten Kapitals vernichtet. Diese (negativen) Erfahrungen mussten im vergangenen Jahren viele Investoren machen, die in sogenannte Mittelstandsanleihen investiert hatten. Laut einem FAZ-Artikel sind derzeit „21 Anleihen von insgesamt knapp 120 Mittelstandspapieren notleidend geworden, werden also nicht mehr (ordentlich) bedient“. Ferner macht dem geneigten Anleiheninvestor die momentane Niedrigzinsphase zu schaffen. Anleihen solider Schuldner rentieren zwischen 1 und 2 Prozent p.a. Unter Berücksichtigung von Steuern und Inflation ergibt das eine negative Rendite. Wer eine höhere Verzinsung erzielen möchte, muss jedoch höhere Risiken eingehen … ein Teufelskreis 😉 Wer nicht die Muße hat, sich mit einzelnen Anleihen zu beschäftigen sollte in entsprechende Investmentfonds investieren. Zwecks Optimierung von Kosten und Erträgen würde ich hierbei ETFs bevorzugen.

Was sollte ich als Anleihen-Investor mitbringen? Interesse am Börsengeschehen, Spaß am Lesen von Geschäftsberichten und Wertpapierprospekten gepaart mit dem nötigen Sachverstand sowie die notwendige (Arbeits)zeit. Gerade Anfänger sollten nicht blind loslaufen und die Anleihe mit der aktuell höchsten Rendite kaufen – wie bereits geschrieben haben diese Wertpapiere regelhaft auch die höchsten Risiken. Information ist somit erste „Anlegerpflicht“. Dieser „Pflicht“ kommt man am Besten beim Durchstöbern der folgenden Foren nach:

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Auf- und Ausbau Eures Wertpapier-Depots!

Foto: © S. Hofschlaeger / pixelio.de

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