Bald nun ist Weihnachtszeit …

… schöne Zeit – so oder ähnlich klingt es in einem allseits bekannten Weihnachtslied. Weihnachten, das Fest der Freude, welches man im Kreise seiner Lieben verbringt. Gutes Essen, Süßigkeiten und natürlich die Geschenke. Halt nochmal zurück Geschenke? Ja richtig, da war doch was – die vielen kleinen und großen Weihnachtsgeschenke, der damit (in aller Regel) verbundene Weihnachts-Einkaufs-Stress und das berühmte „Loch im Portemonnaie“. Damit dieses Loch nicht allzu tief wird, habe ich für Euch ein paar Tipps zusammengetragen:

Das Feiertags-Budget

Setzt Euch einfach ein Limit für die (direkten) Weihnachtskosten. Und wenn Ihr einmal dabei seid, nehmt gleich noch die Kosten für Ostern hinzu. Unser Budget liegt zurzeit bei 500 Euro. Wie bemisst sich solch ein Budget? Die Höhe des Budgets ist mehr oder weniger von 2 Faktoren abhängig:

  • wer soll (materiell) beschenkt werden
  • wieviel darf es (pro Beschenktem) kosten

Wer soll (materiell) beschenkt werden?

Mit Geschenken meine ich materielle Dinge für die man seine hart erarbeiteten Euro hergeben muss und nicht die vielen tollen selbstgebastelten Sachen.
Wer eine große Familie hat und auch dem entfernten Großcousin noch eine Aufmerksamkeit zukommen lassen möchte, kann ganz schön Geld lassen. Also solltet Ihr Euch zunächst überlegen, wer alles ein Geschenk bekommen soll. Sollen beispielsweise nur die (nicht volljährigen) Kinder beschenkt werden? Bekommen die erwachsenen Geschwister noch Geschenke? Kauft man für seine (Groß)Eltern ein Geschenk? Was ist mit Nichte, Neffe, Tante, Onkel usw.?

In unserer Familie gibt es nur Geschenke für die Kinder, (Groß)eltern und nicht volljährige Nichten und Neffen. Der Rest geht leider leer aus 😉

Wieviel darf ein Geschenk kosten?

Nachdem der Kreis der zu beschenkenden Personen festgelegt ist solltet Ihr Euch Gedanken über den Wert der einzelnen Geschenke machen und natürlich im Familienkreis abstimmen. Hier empfiehlt es sich mit einem Korridor zu arbeiten.

Unser „Geschenkeschnitt“ liegt bei 30 Euro; maximal aber bei 50 Euro je Person.

Muss es immer was Neues sein?

Diese Frage stelle ich mir auch bei (Weihnachts)geschenken. Spricht was dagegen, gebrauchte Dinge zu verschenken? Ich denke nicht, solange die Dinge nicht „runtergewirtschaftet“ sind. So haben wir beispielsweise unserer Tochter ein gebrauchtes Laufrad geschenkt. Wenn demnächst der Wechsel auf ein Fahrrad ansteht wird das auch ein gebrauchtes sein. Gleiches gilt in meinen Augen z.B. auch für Spielzeug und Bücher. Jeder Mensch tickt diesbezüglich jedoch anders …

Materielle vs. Immaterielle Geschenke

Rein rational betrachtet würde ich diese materiellen Geschenke unter Erwachsenen in der Familie komplett abschaffen – denn am Ende ist es doch nur eine Umlage von der rechten in die Linke Tasche. Vatter schenkt Mutter ein Parfüm und bekommt (mehr oder weniger im gleichen Wert) ein Hemd und zwei Paar Socken. Sicherlich gibt es hiervon Ausnahmen – diese bestätigen jedoch bekanntlich die Regel …

Aus diesem Grund versuche ich mehr und mehr immaterielle Geschenke zu machen So bekommen sowohl Eltern als auch Schwiegereltern jeweils einen Fotokalender für das kommende Jahr. Daran haben sie das ganze Jahr über Freude und nützlich ist es auch noch. Ein rein immaterielles Geschenk ist dies natürlich nicht – die Kalenderdrucker wollen ja auch etwas verdienen … einigen wir uns daher auf eine Hybridform 😉

Meiner Frau werde ich in diesem Jahr Zeit schenken. Ja ihr habt richtig gehört einfach Zeit. Auf Zeit statt Zeugs findet Ihr ein paar Anregungen und könnt auch gleich einen Gutschein per Mail versenden. Ich hatte an sowas wie Schrank aufräumen mit anschließendem Verkauf der nicht mehr benötigten Klamotten bei ebay gedacht … schauen wir mal was sie sagt! Mit dem verdienten Geld werden wir mal wieder schön essen gehen.

Ansparen des Feiertags-Budget

Damit Euch die Kosten im jeweiligen Monat nicht „überrollen“ sollte hierfür regelmäßig angespart werden. Dies kann man monatlich tun oder auch Jahressonderzahlungen (Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld) nutzen. Wir sparen monatlich 40 Euro auf unserem Familien-Girokonto an.

Fazit

Auf dem Weg in die Finanzielle Freiheit kann und sollte man es sich leisten seine Lieben zu Fest- und Feiertagen zu beschenken. Wer sich einen entsprechenden finanziellen Rahmen steckt und diesen auch einhält macht sich und anderen eine Freude ohne das „Loch im Portemonnaie“ zu tief werden zu lassen.

Foto: © Denise  / pixelio.de

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