Wir kochen Aronia Marmelade

Nach Monaten des Darbens war es am vergangenen Wochenende endlich wieder soweit – wir konnten unsere heiß geliebte Aronia-Marmelade kochen.

Aronia – die Superpflanze?!

In den Beeren der Aronia-Pflanze stecken eine Vielzahl an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Sie ist quasi die „Gesundheits-Super-Beere“ und soll gegen alles Mögliche helfen. Wer mehr über mehr über Wirkung, Anwendung und Nebenwirkungen der sogenannten Apfelbeere wissen möchte kann sich hier belesen …

Bis vor 3 Jahren war uns die Apfelbeere auch völlig unbekannt. Sie wächst vor unserem Haus in der Rabatte zusammen mit diversen „Vogelbeeren“. Eine (ökologisch bewusst lebende) Bekannt war eines Tages zu Besuch und meinte „oh, da habt ihr ja richtig tolle Aronia-Büsche stehen“. Worauf ich nur etwas in der Art erwiderte „ja, hier steht alles voll mit Vogelbeeren“. Danach folgte eine entsprechende Aufklärung über die vorteilhafte Wirkung diese Beeren. Roh schmeck(t)en sie mir nicht wirklich … auf meine Frage, was man denn sonst so mit den Beeren machen kann war die Antwort „Saft oder Marmelade“.

Gesagt getan … doch zunächst mussten die Beeren gepflückt werden. Hierfür sollte man sich unbedingt alte Sachen anziehen, da die Beeren stark färben und die Sachen evtl. nicht wieder richtig sauber werden. Wer keine lila Hände bzw. Finger haben möchte, sollte sich ferner mit Einweg-Küchenhandschuhen bewaffnen. Als Gefäß nehmen wir in aller Regel eine große Plastik-Dose. Hier passen rund 2,5 kg Beeren hinein.

Aronia

Wir kochen Marmelade

Neben den Aronia-Beeren braucht es nur noch Gelierzucker. Wir nehmen hier immer welchen mit Mischverhältnis von 1:2 – sprich für 1 kg Früchte braucht man „nur“ 500 g Zucker. Natürlich geht auch ein Mischverhältnis von 1:1 –das ist dann entsprechend süßer, was bekanntlich Geschmackssache ist. Zusätzlich kommt bei uns je kg Beeren noch eine Banane, ein Apfel und wenn gerade verfügbar ein Pfirsich oder eine Nektarine mit hinein.

Die Beeren und das sonstige Obst werden mit dem Pürierstab „entsaftet“ (auch hier wieder an die Fleckengefahr denken). Wer keine Schalen bzw. Fruchtstücken in der Marmelade mag, sollte den so gewonnen Saft durch ein feines Sieb gießen.

Dann einfach aufkochen, Zucker rein, kräftig rühren und nach 4-5 Minuten eine „Gelierprobe“ machen. Wenn’s gelingt dann ab in die Gläser (wir nehmen hierfür „gebrauchte“ Marmeladengläser), diese randvoll füllen, zuschrauben, auf den Kopf stellen und kalt werden lassen … fertig ist die Marmelade.

Am Sonntag wurde natürlich gleich das erste Glas geöffnet. Hier entbrannte wieder der Streit zwischen den Kindern, wer denn nun den ersten „Anstich“ tätigen und damit das erste Aronia Brötchen bekommen darf … außer als Frühstücksaufstrich schmeckt (uns) die Marmelade auch super zu Vanille Eis oder Joghurt.

Fazit

Aronia Marmelade kochen ist bei uns (nun schon im dritten Jahr in Folge) zu einem kleinen Familien-Kochevent geworden. Erst werden die Beeren gemeinsam vor dem Haus gepflückt und anschließend die Marmelade gekocht. Das Schöne an der Sache ist, man verbringt Zeit mit der Familie und quasi nebenbei entsteht ein leckerer „Wintervorrat“ an Marmelade.

Wie haltet Ihr es so mit „Familien-Kochevents“?

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