Anleihen Nachrichten KW 51

An dieser Stelle werde ich wöchentlich die relevanten Neuigkeiten / Nachrichten zu Anleihen aus meinem Depot zusammenfassen.

Heta Asset Resolution AG

An der Heta Front gab es diese Woche Neuigkeiten von den Gerichten.

Die Bayern haben vor dem Landesgericht in Wien ihre Klage gegen die Hypomitarbeiterstiftung verloren. Das Gericht bestätigte zwar, dass die Bayern bei ihrem Kauf im Jahr 2007 arglistig getäuscht worden, dabei allerdings kein Schaden entstanden sei. Denn die Bayern hätten die Hypo eh um jeden Preis haben wollen …

Österreich verklagt im Gegenzug die Bayern auf 3,5 Mrd. Euro. Sie seien bei der Notverstaalichung im Jahre 2009 von den Bayern über die tatsächlichen Verhältnisse getäuscht worden … Was bedeutet das nun für den Anleiheninhaber? Dazu ein positives Zitat aus dem verlinkten Artikel: „Eine Gefahr für die Abbauarbeit der Heta soll die neueste Klage der Republik aber genau so wenig darstellen wie auch für den laufenden Verkauf der von der Heta losgelösten früheren Balkan-Töchter der Hypo“ … wir werden sehen.

Ferner haben sich die drei Oppositionsparteien FPÖ, Grüne und Neos zusammengetan, um eine Verfassungsklage gegen das Hypo-Sondergesetz einzubringen. Ziel ist die Insolvenz der Hypo-Abwicklungsgesellschaft Heta. Bedingt durch die Landeshaftung würde das aber auch eine Insolvenz des Bundeslandes Kärnten bedeuten … ob und wie das geht darüber sollen sich die Damen und Herren Juristen mal ausführlich streiten und frühestens im September 2015 einigen!

Novo Banco

Die Investmentbanking Sparte (BES Investimento) wurde letzte Woche an die Haitong Gruppe für 379 Mio. Euro verkauft. Soweit so gut. Bis Jahresende können die Banken noch ihre Kaufangebote für den „Rest“ der Novo Banco abgeben. Allerdings haben ein paar Hedgefonds bereits Klage gegen die Restrukturierung der BES in die Novo Banco eingereicht. Schauen wir mal, ob und wie das Säbelrasseln den Verkaufsprozess beeinflusst.

IAMGOLD

S&P hat das Rating um eine Stufe nach unten gesetzt und das Creditwatch negativ entfern. Hintergrund ist der Verkauf der Niobec Aktivitäten und der dadurch schlechtere operative Cashflow. Der Downgrade ist in den aktuellen Kursen bereits eingepreist.

Foto: © Christian Pohl / pixelio.de

Werbung

Leave a Reply